art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Quadrate, reloaded!



+++ Ausstellung „Proof of Art“ +++ 11. Juni – 15. September 1921 +++ Francisco Carolinum Linz +++ Museum für Foto- und Medienkunst +++ Museumstraße 14, 4020 Linz, Österreich +++

Herbert W. Franke vor dem Originalwerk aus dem Jahr 1970 und der Rekonstruktion als NFT-Code von 2021 – gemeinsam mit dem Kurator Jesse Damiani aus Los Angeles (rechts neben Franke) sowie den beiden Co-Kuratoren Fabian Müller (links) und Markus Reindl (rechts). Foto: space press

Quadrate mal drei: Eine der originalen Plottergrafiken von Herbert W. Franke aus den Sechzigern (links), die bekannte Biennale-Version von 1970 (Mitte) und ein Bild aus dem von Daniel Heiss im ZKM rekonstruierten Codes der "Non Fungible Squares". (Copyright: Bildarchiv space press/ZKM)

Die Präsentation der Pioniere der NFT-Kunst in der Ausstellung „Proof of Art“ in Linz. Foto: space press

12. Juni 2021: Am 10. Juni wurde im Linzer Medienmuseum "Francisco Carolinum" im oberösterreichischen Linz mit "Proof of Art" eine ungewöhnliche Ausstellung eröffnet, die erste museale Präsentation der Crypto-Kunst weltweit. Sie ist der modernsten Version der Digitalkunst gewidmet – die auch als NFT-Kunst bezeichnet wird. NFT steht für „non-fungible token“, dabei handelt es sich um ein nicht austauschbares, daher eindeutiges kryptografisches Zertifikat, mit dem es möglich wird, zuvor beliebig replizierbare digitale Werke in Unikate zu verwandeln. Die Historie dieser Crypto Art ist erst wenige Jahre alt und hauptsächlich geprägt von jungen Künstlern, die in der Welt von Social Media aufgewachsen sind. Ein Nebeneffekt des neuen Hypes um die digitale Kunst ist, dass damit auch algorithmische Kunst mit ihren Vorläufern endgültig zu einem viel beachteten Faktor in der bildenden Kunst geworden ist.

Die Crypto Art wird heute geprägt von Künstlern, die mit der Netzwelt aufgewachsen sind. Pioniere dieser Kunstrichtung aus den sechziger Jahren waren mit ihren historischen Werken bisher nicht unter den Vertretern der Crypto Art zu finden. Weltweit zum ersten Mal wurde nun in dieser Ausstellung mit „Quadrate“ von Herbert W. Franke aus dem Jahr 1969 neben den Werken junger NFT-Künstler frühe Computerkunst NFT-kompatibel präsentiert.

In seiner Eröffnungsrede betonte Prof. Dr. Alfred Weidinger, der Direktor der Linzer Museen, die Bedeutung Frankes für die algorithmische Kunst, der bereits in den fünfziger Jahren mit Analogrechnern Bilder generierte und schon damals die Vision der Maschine als „Partner des Künstlers“ beschrieb. Frankes umfangreiches "Archiv" wird derzeit im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe aufgebaut. Der Algorithmus von „Quadrate" wurde auf Anregung des ZKM vom Informatiker Daniel Heiss in einem aufwändigen Forschungsprojekt rekonstruiert und jetzt so umcodiert, dass er für die NFT-Technologie im Internet nutzbar wird.

Herbert W. Franke vor der NFT-Rekonstruktion, die aus den „Quadraten“ der Sechziger die „Non Fungible Squares“ für die Crypto-Welt des 21. Jahrhunderts machten. Foto: space press

"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" im
Künstlerhaus Wien

Prof. Dr. Herbert W. Franke (rechts) erhält anlässlich der "art meets science" im Künstlerhaus Wien das das Österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft I. Klasse vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. In der Laudatio hob Magister Norbert Riedl (links) neben Frankes großem Einfluss auf die Entwicklung der Computerkunst auch seine Tätigkeit als Mitbegründer des weltweit bedeutendsten Festivals für elektronische Kunst, die "ars electronica" in Linz, hervor.

Alle Veranstaltungen