









Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig
19.6.2010: Ein neues Pilotprojekt des Physikers, Computerkünstlers und Autors Herbert W. Franke ist gestartet: die dreidimensionale Welt Z-Galaxy. Die Z-Galaxy ist ein virtuelles Ausstellungsgelände auf der interaktiven Plattform von active worlds. Sie zeigt Besuchern, die sich durch die Welt als Avatar bewegen können, auf mathematischer Grundlage entstandene Gebäude mit Bildergalerien und einen Skulpturenpark an der Nahtstelle zwischen Kunst
und Mathematik. Auch die gesamte Architektur der Z-Galaxy entstand mit einer von Herbert W. Franke selbst entwickelten Programmier-Methode, die ausschließlich auf der Visualisierung mathematischer Objekte beruht. Üblicherweise werden solche Gebäudestrukturen im Bausteinprinzip nur zusammensetzt. Um in die Z-Galaxy gelangen zu können, muss der Internet-Nutzer einen speziellen Browser herunterladen. Informationen über den Zugang zur Z-Galaxy finden Sie hier.
Die jetzt als Phase 1 eröffnete Z-Galaxy zeigt nicht nur Werke von Herbert W. Franke, sondern bietet auch eingeladenen Künstlern und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu zeitlich begrenzten Ausstellungen und wechselnden Präsentationen. Dafür stehen bereits jetzt verschiedene Gebäude mit unterschiedlichen Ausstellungsflächen zur Verfügung, die auf dem Gelände der Z-Galaxy noch weiter ausgebaut werden und künftig zudem interaktive Präsentationsformen erlauben sollen. Franke entwickelt die Z-Galaxy als Senior Fellow des Zuse-Instituts in Berlin ZIB, das für das Projekt auch einen Server zur Verfügung stellt. Derzeit werden unter anderen Manfred P. Kage mit aufsehenerregenden Bildern aus dem Mikroskop sowie das ZIB mit Motiven aus der Welt der dreidimensionalen wissenschaftlichen Computer-Simulation vorgestellt.
1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.
Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.
Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.
Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung
"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"
Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"
"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"
Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"
Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"
Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur VeranstaltungDas Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Aufführungstermine und Infos
"Making Of" bei Hyperrraum.TV

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.
Die "art meets science" machte in Dresden bei der T-System Multimedia Solutions halt. Prof. Dr. Herbert W. Franke las aus dem Jubiläumsband "Die Zukunftsmaschine" utopische Short Stories zum Thema "Künstliche Intelligenz".