









Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig
20.10.08: Das Marionettentheater Bad Tölz feiert seinen hundertsten Geburtstag. Anlässlich der Festwoche, die besondere Aufführungen für Erwachsene aus der Produktion des Marionettentheaters präsentiert, wird am 27. November um 19.30 Uhr "Der Kristallplanet", ein multimediales Marionettenspiel aus der Zukunft, aufgeführt. Das Stück aus der Feder des Science-Fiction-Autors Herbert W. Franke wurde speziell für die Bühne in Bad Tölz geschrieben. Für die Produktion, die das Marionettentheater zusammen mit der mce GmbH realisierte, wurde das Theater mit spezieller digitaler Bühnentechnik ausgestattet. Das Stück, das durch die Mischung von realer Bühne und elektronischen Tricks eine weltweite Besonderheit ist und damit nicht nur Marionetten-Fans begeistert, hat im Juli 2007 seine viel beachtete Bühnen-Weltpremiere gefeiert und gehört inzwischen zum festen Repertoire des Theaters. Anlässlich der Aufführung bei den Festwochen wird der Autor Herbert W. Franke nicht nur persönlich anwesend sein, sondern zwei seiner Kurzgeschichten lesen und in einem einführenden Talk mit dem Regisseur Albert Maly-Motta und der Produzentin Susanne Päch vor der Aufführung interessante Hintergrund-Infos zum "Making of" des Stückes geben. Mehr Infos hier.
Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.
Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung
"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"
Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"
"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"
Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"
Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"
Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur VeranstaltungDas Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Aufführungstermine und Infos

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.
In der Archenhold-Sternwarte ging es bei "art meets science" um das Thema: "Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?" An dem Abend zu Ehren von Prof. Dr. Herbert W. Franke sprach er mit Prof. Dr. Dieter Herrmann und Prof. Dr. Ingo Rechenberg darüber, ob die Entstehung von Leben zum Plan des Universums gehört, was die Technik von der Evolution lernen kann und was nach dem Menschen kommt.