









Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig
3.9.10: Am 26. November 2010 kommt es auf der Marionettenbühne in Bad Tölz zur Begegnung der dritten Art, wenn die Astronauten-Crew von Commander Spoerk wieder zum Kristallplaneten aufbricht! Dank des großen Publikumserfolgs steht das multimediale Marionettenspiel “Der Kristallplanet“ aus der Feder des renommiertesten deutschsprachigen Science-Fiction-Autors auch in der neuen Spielzeit wieder im Programm. Es hatte im Juli 2007 im Marionettentheater Bad Tölz seine viel beachtete Bühnen-Weltpremiere gefeiert. Auch bei dieser Aufführung wird der Autor, Herbert W. Franke, anwesend sein und mit dem Regisseur Albert Maly-Motta in einem Gespräch ein paar Hintergründe zum "Making Of" des Kristallplaneten geben. Es ist das weltweit erste Marionettenspiel, in dem das reale Bühnengeschehen mit multimedialen Effekten vermischt wird und den Zuschauer in die Weiten des Universums führt.
Einen TV-Bericht über das „Making of“ der Aufführung können Sie im Internet bei Hyperraum.TV sehen.
1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.
Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.
Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.
Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung
"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"
Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"
"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"
Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"
Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter
Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"
Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke
Weitere Informationen und Webcast zur VeranstaltungDas Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Aufführungstermine und Infos
"Making Of" bei Hyperrraum.TV

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.
Prof. Dr. Herbert W. Franke (rechts) erhält anlässlich der "art meets science" im Künstlerhaus Wien das das Österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft I. Klasse vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. In der Laudatio hob Magister Norbert Riedl (links) neben Frankes großem Einfluss auf die Entwicklung der Computerkunst auch seine Tätigkeit als Mitbegründer des weltweit bedeutendsten Festivals für elektronische Kunst, die "ars electronica" in Linz, hervor.