art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Das Schlaglicht

Neueste Informationen

Déjà vu des Zukünftigen - Herbert W. Frankes Romane als eBooks



20. Juli 2014 – Ab morgen sind fünfzehn SF-Romane aus der Feder von Herbert W. Franke wieder erhältlich. Sie sind in den sechziger bis neunziger Jahren vor allem bei Suhrkamp erschienen. Der Heyne-Verlag hat sie als eBooks-Neuerscheinungen gesammelt auf den Markt gebracht: von der „Zone Null“ und „Der Orchideenkäfig“ über „Das Gedankennetz“ bis zum „Zentrum der Milchstraße“. Für alle, die es lieber real in Händen halten: Ende des Jahres startet zudem eine Gesamtausgabe des literarischen Werks von Herbert W. Franke als Paperback sowie in einer limitierten Hardcover-Ausgabe als bibliophile Reihe im Verlag p-machinery in Murnau, der auf SF und Fantasy spezialisiert ist. Sie wird in den nächsten Jahren sämtliche literarischen Werke einschließlich der Geschichtensammlungen wie „Der grüne Komet“ SF-Fans in einer neuen Printausgabe wieder zugänglich machen.

Herbert W. Franke gilt als Visionär, der sich in senien unterschiedlichen Zukunftsentwürfen aber stets am technisch möglichen orientiert. Als SF-Autor möchte er seine Leser motivieren, sich mit der Frage der Gestaltung unserer Zukunft ernsthaft auseinandersetzen. Die Zukunft, so Franke, sei – anders als die Geschichte, aus er sie hervorgeht – noch offen: Der vergangene historische Ablauf kann nur beschrieben und allenfalls gedeutet werden, für die „Geschichte von morgen“ dagegen bestehen unzählige Möglichkeiten, und niemand weiß, welche sich verwirklichen wird. Es gab seinerzeit eine Gruppe von Science-Fiction-Lesern, die forderte, Autoren utopischer Bücher sollten sich auf eine Zukunftsentwicklung einigen, und alle diese als Basis ihrer Geschichten nehmen. Das wäre für Franke nicht nur langweilig, sondern auch kontraproduktiv. Wenn man nach dem Sinn von Science-Fiction fragt, dann liege er doch darin, sich die vielen verschiedenen Situationen, die der Menschheit bevorstehen könnten, auszudenken, sie miteinander zu vergleichen, und die wünschenswerten oder auch gefährlichen Entwicklungen darzustellen. So ließe sich beim Leser ein Bewusstsein aufbauen, um sich eine eigene Meinung darüber zu bilden, welche Richtungen zu unterstützen und welche zu vermeiden sind.

Um diesen Vorteil zu nutzen, müssen die beschriebenen Geschehnisse prinzipiell möglich sein. Natürlich kann gute Literatur auch unter Verzicht auf diese Bedingung entstehen, doch hat sie die beschriebene Nutzanwendung, die ernsthafte Auseinander über verschiedene mögliche Entwicklungen, nicht zu bieten. Das ist einer der Gründe dafür, dass die von Herbert W. Franke vorgelegten Geschichten im Rahmen des prinzipiell Möglichen angesiedelt sind. Manche meinten, dass dadurch das phantastische Element verloren ginge, der sogenannte ’sense of wonder‘, der gute Science Fiction so reizvoll macht. Dass das nicht sein muss, beweisen seine Bücher in sowohl beeindruckender als auch vielfältiger Weise. Schon in seinen frühesten Stories und Romanen gibt es genug phantastisch scheinendes Gedankengut – er schrieb von intelligenten Maschinen, von Robotern, die Gefühle aufweisen, und von ferngesteuerten Menschen. Einige seiner Kollegen warfen ihm vor, dass das in den Bereich des Phantastischen ginge und fragten, warum er nicht wie sie von Aliens in Menschengestalt schriebe, die von fernen Sternen kommend die Erde überfielen und mit Lichtschwertern Kämpfe mit Menschen ausfochten. Inzwischen hat die Robotik nennenswerte Fortschritte gemacht, mit Verbindungen zwischen digitalen Schaltungen und Nervenzellen verschmelzen Mensch und Technik, wie es Franke seit vielen Jahrzehnten thematisiert hat.

Wer sich über HWFs Arbeiten über zellulare Automaten und die Frage, ob wir in einem deterministischen oder einem vom Zufall gesteuerten Universum leben, der sei auf die Sendung „Pseudozufall: zellulare Automaten als philosophisches Experimentierfeld“ von HYPERRAUM.TV hingewiesen. Lesungen von etlichen seiner Kurzgeschichten findet man auf YouTube – hier zeigen wir „Sprung ins Nichts“.



"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" im
im ZKM Karlsruhe

Die Medienwelt von Second Life bis zum Cyberspace war Thema der Veranstaltung im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Mit dem Jubilar Prof. Dr. Herbert W. Franke diskutierten über "Die universale Achterbahn: Im netz der illusionären Wirklichkeit" der Mathematiker Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Deuflhard (r.), Präsident des Zuse-Instituts Berlin, sowie der Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher Prof. Dr. Peter Mettler (l.).

Alle Veranstaltungen