art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Das Schlaglicht

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Ausstellung „Konkrete und Generative Fotografie 1960 – 2014“



PHOTO EDITION BERLIN - Galerie und Verlag für Fotografie

Berlin, Ystaderstr. 14a

19. Oktober - 20. Dezember 2014, jeweils Mittwoch, 14-18 Uhr, und Samstag, 12-16 Uhr

5. September 2014: Anlässlich des „Monats der Fotografie“ in diesem Herbst in Berlin findet auch eine Ausstellung „Konkrete und Generative Fotografie 1960 – 2014“ statt, die sich der ungegenständlichen Fotografie widmet. Die „Konkrete Fotografie“ ist eine Teildisziplin der „Konkreten Künste“ und tritt damit neben die Konkrete Malerei, die Konkrete Musik oder auch die Konkrete Poesie. Der Brite Alvin Langdon Coburn hat diese Gattung vor einem Jahrhundert begründet: 1916 mit seinem wegweisenden theoretischen Arbeit „Die Zukunft der bildmäßigen Fotografie“ sowie mit seinen für die Zeit ungewöhnlichen Fotografien, den „Vortographen“. Das Foto war nicht mehr das bloße Abbild von etwas, das außerhalb seiner selbst lag, sondern wurde selbst zum Medium visueller Gestaltung.

Die Ausstellung „Konkrete und Generative Fotografie 1960 – 2014“ zeigt Werke von Pionieren dieser fotografischen Kunstgattung: Heinz Hajek-Halke, Roger Humbert, Kilian Breier , Pierre Cordier, René Mächler, Hein Gravenhorst, Gottfried Jäger und Karl-Martin Holzhäuser zu sehen sein, darunter auch frühe Fotoexperimente von Herbert W. Franke aus den fünfziger und sechziger Jahren. Franke experimentierte damals als Gestaltungsmittel mit konventionellen Fotomethoden wie Mehrfachbelichtung und Moire-Effekten, setzte aber für diese Fotoexperimente auch schon früh weitere bildgebende technische Apparaturen ein, darunter Röntgenapparate sowie einen selbst gebauten Analogrechner mit Oszillator-Bildausgabe. Seit Mitte der sechziger Jahre hat er sich zunehmend auf die Mathematik als bildgebende, abstrakte Gestaltungsmethode verlegt und gilt heute als weltweiter Pionier der künstlerischen Computergrafik. Unten ein Video, das Einzelbild-Computergrafiken mit einer Überblendungstechnik mittels Fotoüberblendung in Pseudobewegung versetzt. Diese Technik hat Herbert W. Franke in den achtziger Jahren für zahlreiche Kunstvorführungen eingesetzt, wobei er die Überblendungen auch zu Live-Musik gesteuert hat.





"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"Hommage à E.M."
im ZKM Karlsruhe

Anlässlich der "art meets science" im ZKM wurde die vor rund zwanzig Jahren konzipierte Ballett-Performance für eine Tänzerin und einen interaktiven Computerkünstler wieder aufgeführt. Die in Echtzeit digital bearbeiteten Bilder, die die Tänzerin Gabriela Lang mit den Bewegungen ihres Körpers zusammen mit dem Computerkünstler Herbert W. Franke auf die Leinwand zauberte, faszinierten die Besucher auch 2007.

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