art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Das Schlaglicht

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Große Herbert W. Franke Gala im Marionettentheater Bad Tölz



12. Oktober 2019 – 17 Uhr: Uraufführung der Gedichte-Sammlung „Astropoeticon“ unter dem Sternenzelt des Planetariums

12. Oktober 2019 – 19:30 Uhr: Wiederaufnahme „Der Kristallplanet – ein Spiel aus der Zukunft“ mit einer Autorenlesung von Herbert W. Franke sowie einem Talk über die Entstehung des außergewöhnlichen Marionettenstücks mit Franke und dem Regisseur Albert Maly-Motta

26.9.2019: Am 12. Oktober wird der Autor und Medienkünstler Herbert W. Franke im Marionettentheater von Bad Tölz mit einer Gala-Veranstaltung geehrt. An diesem Abend wird nicht nur "Der Kristallplanet - ein Spiel aus der Zukunft" aufgeführt, das Franke speziell für die Bühne verfasst hat und das seit zwölf Jahren schon mehr als 1.200 begeisterte Zuschauer gesehen haben. Zusätzlich wird in einer Sonderaufführung in dem zum Marionettentheater gehörenden Planetarium das "Astropoeticon" von Franke unter dem Sternenzelt uraufgeführt, sechzehn Weltraum-Gedichte mit Sphärenklängen untermalt.

Die Geschichte des "Astropoeticon" reicht bis ins Jahr 1979 zurück. Damals war der noch unbekannte Weltraum-Maler Andreas Nottebohm zu Franke gekommen. Er wollte ein Buchprojekt mit Bildern seiner Space Art verwirklichen und bat Franke, für jedes der Motive ein Gedicht zu schreiben. Nottebohm, der in den achtziger Jahren Space Artist der NASA wurde und seither in den USA lebt, gehört heute zu den Großen dieses Genres. Die Gedichte Frankes und die Bilder Nottebohms wurden übrigens im Jahr 1979 zudem in einer Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler Manfred P. Kage und dem Musiker Walter Haupt, damals Leiter der Experimentierbühne der Bayerischen Staatsoper, auch als Videokunst-Produktion multimedial umgesetzt, die anlässlich der ersten Ars Electronica in Linz präsentiert wurde.

Herbert W. Franke blättert in dem Buch Astropoeticon aus dem Jahr 1979. Foto: space press

Die Grußbotschaft von Andreas Nottebohm aus dem hawaiianischen Maui.

Vor kurzem hat Franke diese Gedichte für eine weitere Tonproduktion genutzt, in der er die mit Musik untermalten Gedichte selbst liest. Ziel ist es, diese Produktion in Planetarien unter dem Sternenzelt aufzuführen. Erstmals wird diese Lesung mit allen Gedichten nun im Rahmen eines dreißig Minuten dauernden öffentlichen Specials Astropoeticon präsentiert – in einer Sondervorführung am späteren Nachmittag. Abends liest Franke noch live zwei seiner Geschichten, talkt mit dem Regisseur Albert Maly-Motta über die interessante Entstehungsgeschichte, ehe alle Anwesenden dann zum Kristallplaneten abheben werden, jener fernen Welt im Universum, die aus funkelnden Kristallen besteht.

Backstage: Der Autor mit zwei von seinen Hauptdarstellern. Foto: Bildarchiv space press

Seit 2007 brechen die vier zierlichen Figuren an Fäden von Oberbayern zu diesem fernen und geheimnisvollen Ort im Universum auf. Auf ihrer Reise werden ihre Handlungen von einem geheimen Kontrollzentrum auf der Erde minutiös überwacht - mit Figuren, die als Stabpuppen ausgelegt sind. Insofern dreht sich das Stück nicht nur um den Kontakt mit fremden Intelligenzen in kristalliner Struktur. Es ist mit den Astronauten am Draht gleichzeitig eine düstere Allegorie des Überwachungsstaates, der heute durch die modernen Technologien eine ganz neue Dimension erhält. Zum zehnjährigen Bühnenjubiläum 2017 schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Es ist eine faszinierende Reise in ein düsteres, fremdes Universum - und gleichzeitig ein kühnes gedankliches Experiment: Ist Intelligenz an uns Menschen gebunden oder kann sie für sich allein, in kristalliner Form, zeitlos, friedlich und sinnvoll existieren?“

Sobald sich der Vorhang öffnet, taucht der Zuschauer mit den Akteuren in die Weiten des Universums ein, die mit neu entwickelter Tricktechnik vom Regisseur Albert Maly-Motta eindrucksvoll in Szene gesetzt werden. Traditionelles Puppenspiel und illusionäre Bühnentechnik verzaubern die Bühne in einen multimedial-utopischen Raum, der die Gedanken frei fliegen lässt.

Kartenvorbestellung für beide Vorstellungen:

info@marionetten-toelz.de +++ Stadtmuseum 08041-7935156 +++ Tourist-Info 08041-786715

"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" in der
Archenhold-Sternwarte Berlin

In der Archenhold-Sternwarte ging es bei "art meets science" um das Thema: "Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?" An dem Abend zu Ehren von Prof. Dr. Herbert W. Franke sprach er mit Prof. Dr. Dieter Herrmann und Prof. Dr. Ingo Rechenberg darüber, ob die Entstehung von Leben zum Plan des Universums gehört, was die Technik von der Evolution lernen kann und was nach dem Menschen kommt.

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