









Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig
3.7.08: Das Goethe-Institut veröffentlicht auf seiner Website ein Interview mit Herbert W. Franke über Science-Fiction und die oft erstaunliche Nähe von Fiktion und Wirklichkeit in einem Gespräch mit dem Publizisten Volker Maria Neumann. "Die Schaffung künstlicher Intelligenz wird sicher eine der zentralen Fragen der Zukunft der Menschheit sein", diese These vertritt Franke darin ebenso wie die ethische Bewertung zu dieser Frage: „Vieles, was die Menschen als düster ansehen, sind im Grunde doch nur Veränderungen, die uns derzeit als unangenehm erscheinen, uns aber in hundert Jahren ganz selbstverständlich und vertraut sein werden – nicht nur im Umgang mit technischen Errungenschaften im Alltag, sondern irgendwann eben auch im Umgang mit künstlicher Intelligenz.“ Zum ganzen Interview geht es hier.
Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.
Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung
"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"
Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"
"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"
Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"
Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"
Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur VeranstaltungDas Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Aufführungstermine und Infos

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.
Anlässlich der "art meets science" im ZKM wurde die vor rund zwanzig Jahren konzipierte Ballett-Performance für eine Tänzerin und einen interaktiven Computerkünstler wieder aufgeführt. Die in Echtzeit digital bearbeiteten Bilder, die die Tänzerin Gabriela Lang mit den Bewegungen ihres Körpers zusammen mit dem Computerkünstler Herbert W. Franke auf die Leinwand zauberte, faszinierten die Besucher auch 2007.