









Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig
30.4.2009: Der Schriftsteller und Computerkünstler Herbert W. Franke feiert im Mai 2009 seinen 82. Geburtstag. Das seinem Wohnort nahe gelegene Marionetten-Theater Bad Tölz, in dem seit zwei Jahren "Der Kristallplanet" aus der Feder von Franke mit großen Publikums-Erfolg gespielt wird, feiert den Autor mit einem besonderen Birthday-Special am 15. Mai 2009. Selbstverständlich wird der Autor des Stücks aus diesem Anlass persönlich anwesend sein – aber nicht nur das! Vor der Aufführung wird Herbert W. Franke einige seiner utopischen Superkurzgeschichten lesen und in einem Gespräch mit dem Regisseur Albert Maly-Motta über das „Making of“ des Marionetten-Stückes reden. Zudem erhalten die Gäste einen Einblick in die Vielseitigkeit des Künstlers: Im Foyer des Theaters wird es eine Präsentation von Computeranimationen aus fünfzig Jahren seines Schaffens geben.
Der Kristallplanet, ein avantgardistisches Marionettenstück aus der Zukunft, gehört inzwischen zum festen Repertoire des Marionetten-Theaters im oberbayerischen Bad Tölz. „Für uns ist 'Der Kristallplanet' eine inhaltlich außergewöhnliche Bereicherung, denn das Stück bietet Spannung, aber auch etliche Anstöße zum Weiterdenken über Kontrolle in der Gesellschaft und über die Selbstbestimmung des Menschen“, so Regisseur und Puppenspieler Albert Maly-Motta. „Zudem sind wir mit den SciFi-Marionetten auch in die digitale Bühnentechnik eingestiegen, mit der wir das Marionetten-Theater als Kunstform multimedial weiter entwickeln wollen.“ Hier weitere Infos zum Stück.
Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.
Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung
"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"
Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"
"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"
Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"
Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"
Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur VeranstaltungDas Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Aufführungstermine und Infos

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.
Prof. Dr. Herbert W. Franke (rechts) anlässlich der Ausstellungs-Vernissage mit der Retrospektive seiner künstlerischen Arbeiten im Künstlerhaus Wien im Gespräch mit Prof. Dr. Heinz Zemanek (links); dieser gilt mit der Erfindung des "Mailüfterls" neben Prof. Dr. Konrad Zuse als Pionier der Computertechnologie.