art meets science ist ein Veranstaltungsprojekt zu Ehren des Physikers, Künstlers und Höhlenforschers Herbert W. Franke











Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig

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Das Schlaglicht

Neueste Informationen

„SERENDIPITÄT. Kunst zwischen Programm und Zufall“ Ausstellung in Linz



+++ Besichtigung samstags 14.00–18.00 Uhr +++ und nach telefonischer Vereinbarung +++

+++ Temporäre Halle für Kunst +++ Casa Roja +++ Anzengruberstr. 6-8 +++ 4020 Linz +++

25.3.2015: Serendipität bezeichnet eine zufällige Beobachtung, die Idee einer nicht zielgerichteten Suchbewegung, die zu überraschenden Entdeckungen führt. Dieses Prinzip kam zur Geltung, als Künstler in den sechziger Jahren mit Programmen und anderen innovativen technischen Möglichkeiten experimentierten und, beispielsweise durch die Verwendung von Algorithmen neue Bilderfindungen schufen. Bestimmend für den künstlerischen Prozess war der Einsatz von rationalen Steuerungssystemen bei gleichzeitiger Nicht-Kalkulierbarkeit der Resultate. Die Schau „SERENDIPITÄT. Kunst zwischen Programm und Zufall“ mit österreichischer Schwerpunktsetzung versammelt zum ersten Mal ausgewählte Pioniere der Computerkunst wie Marc Adrian, Otto Beckmann, Herbert W. Franke, Kurt Ingerl und Zdeněk Sýkora und stellt sie herausragenden Positionen gegenüber: wie Peter Kogler und Gerwald Rockenschaub, die in den achtziger Jahren den Beginn einer Kunst mit neuen Medien markierten, und Station Rose, die 1988 als öffentliches Multimedialabor gegründet wurde.

Für Franke ist Zufall ein allgemeingültiges Instrument der Erzeugung von Innovation. In vielen Programmen hat er Zufallsgeneratoren als Stilmittel seiner programmierten Kunst eingesetzt: „Ich kann keinen Gegensatz zwischen Programm und Zufall erkennen. Schon die ersten und einfachsten Programmiersprachen enthielten Befehle wie RND, mit denen man brauchbare Pseudozufallszahlen hervorbringen konnte. Der Einsatz von Zufallsgeneratoren führt zu einer bemerkenswerten Erweiterung des Spielraums künstlerischer Gestaltung. Damit benutzt der Künstler übrigens dasselbe Prinzip, das an der Entstehung des Universums ebenso beteiligt ist wie an der Evolution der Lebewesen und an den bestimmenden Ereignissen jedes individuellen Lebens.“

Das Vieo zeigt Impressionen der Ausstellung, die bis Juni zu sehen sein wird.



"Experimentelle Ästhetik" - Museum für Angewandte Kunst, Wien

Zum fünfzigjährigen Jubiläum einer Ausstellung

1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.

Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.

Virtuelle Ausstellung besuchen.

Veranstaltungsreihe

Wissenschafts-Talks mit Herbert W. Franke

Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.

Alle Veranstaltungen

24. Mai 2007 | Wien

Künstlerhaus Wien

Wissenschafts-Talk:

Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

6. Juni 2007 | Berlin

Archenhold Sternwarte

Wissenschafts-Talk:

"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"

Multimedia-Performance im Planetarium:

Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

14. Juni 2007 | Dresden

T-Systems Multimedia Solutions

Wissenschafts-Talk:

"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

20. Juni 2007 | Bremen

Kunsthalle Bremen

Wissenschafts-Talk:

"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"

Vernissage zur Computerkunst-Ausstellung:

Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

5. Juli 2007 | Karlsruhe

ZKM

Wissenschafts-Talk:

"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"

Aufführung "Hommage à E. M.":

Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

12. Juli 2007 | München

Akademie der Bildenden Künste München

Wissenschafts-Talk:

"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"

Multimediale Computerkunst-Performance:

Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke

Weitere Informationen und Webcast zur Veranstaltung

Mit-Veranstalter

Medienpartner

Sponsor

Gesellschaft für Computergrafik und Computerkunst e.V. Phantastische Bibliothek Wetzlar Deutsche Gesellschaft für Photographie Deutscher Taschenbuch Verlag mce GmbH Spektrum der Wissenschaft Josef Keller GmbH & Co. Verlags-KG
Herbert W. Franke
Kunst-Karten-Kaufen

Bad Tölz
Marionettentheater

Der Kristallplanet

Das Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Weitere Infos zum Kristallplanet. Das "Making Of" finden Sie auf Hyperrraum.TV

Der Kristallplanet

Die Zukunftsmaschine

Frankes beste Kurzgeschichten

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Die Zukunftsmaschine von Herbert W. Franke

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.

"art meets science" in
Dresden

Zum Thema "Künstliche Intelligenz" tauschte sich Prof. Dr. Herbert W. Franke (2.v.r.) mit dem KI-Experten Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (r.) sowie dem Psychologen Prof. Dr. Dietrich Dörner (2. v. l.) aus. Nach Frankes Überzeugung sei "die Schaffung künstlicher Intelligenzen durch den Menschen künftig nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich." Und sein Ausblick in die Zukunft: "Dass diese Wesen einst den Menschen an Intelligenz übersteigen können, ist ebenfalls nicht auszuschließen". Moderiert wurde der Wissenschafts-Talk von der Wissenschafts-Publizistin Dr. Susanne Päch.

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