









Computergrafiken: Herbert W. Franke und Horst Helbig
3.2.2010: Herbert W. Franke hat am 2. Februar als Keynote-Speaker die „transmediale.10“ in Berlin eröffnet. Das einwöchige Avantguarde-Festival für Kunst und digitale Kultur steht unter dem Motto „Futurity now!“ und findet mit Konferenzen, Vorträgen, Performances und Ausstellungen im „Haus der Kulturen der Welt“ statt. Das Festival unterstützt den Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und digitaler Technologie und thematisiert gegenwärtige globale Entwicklungen.
Die "transmediale.10" hat sich zum Schwerpunkt gesetzt, Prophezeihungen und Wirklichkeit in Bezug zu setzen. Herbert W. Franke, der sich seit vielen Jahrzehnten sowohl als Wissenschaftler als auch als Schriftsteller und Sci-Fi-Autor mit Zukunftsfragen befasst, hat neben dem Eröffnungsvortrag zudem im transmediale-Symposium „Phuturama“ einen Fachvortrag gehalten. Es ging dabei um die Frage, wie weit man sich auf Vorhersagen verlassen kann. Die Diskussion erfolgt auf der Basis von Bildern aus dem Science-Fiction-Bereich, die bis auf Vorstellungen aus der Zeit von vor hundert Jahren zurück gehen. Mehr dazu hier.
Initiator und Leiter des Symposiums, das am 3. Februar stattfand, ist Gregor Sedlag.
1959 eröffnete das "Museum für angewandte Kunst" in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" mit Bildern des Physikers und Künstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke. Zum ersten Mal auf dem alten Kontinent präsentierte ein anerkanntes Kunstmuseum eine umfängliche Ausstellung mit maschinell erzeugter Bildkunst – ein Meilenstein in der noch jungen Geschichte der elektronischen Künste.
Anlässlich dieses Jubliäums können Sie hier die Bilder dieser Ausstellung virtuell noch einmal erleben und Wissenswertes dazu erfahren. Heute gilt Franke weltweit als Pionier der elektronischen Kunst, der er über fünfzig Jahre hinweg nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker und Publizist wichtige Impulse verliehen hat.
Die Reihe "art meets science" fand im Frühsommer 2007 zum achtzigsten Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt. In einem moderierten Wissenschafts-Talk diskutierte er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace. Alle Veranstaltungen sind über einen Webcast abrufbar.
Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung
"Kunst im Binärcode" - Computerkunst-Ausstellung mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?"
Weltraum-Texte im Planetarium der Sternwarte, präsentiert unter dem Licht der Sterne, mit einführenden Worten von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch"
"Kunst im mathematischen Code" - mit Bildern von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Von Menschen und Maschinen: Das Ich, die Emotion und die Kunst"
Ex machina - Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und andere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Die universale Achterbahn: Im Netz der Illusion"
Multimedia-Ballett für eine Tänzerin und einen interaktiv eingreifenden Bildgestalter
Weitere Informationen | Webcast zur Veranstaltung"Und Gott würfelt doch! Zufall und Notwendigkeit im Universum"
Unter Mitwirkung von Herbert W. Franke
Weitere Informationen | Webcast zur VeranstaltungDas Marionetten-Stück "Der Kristallplanet" von Herbert W. Franke: ein Theaterstück aus der Zukunft für vier Marionetten und multimediale Bühnentricks. Aufführungstermine und Infos

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar veröffentlicht mit dem Titel "Die Zukunftsmschine" Mitte März einen Sammelband mit den besten utopischen Kurzgeschichten von Herbert W. Franke. Sein erster Band mit superkurzen Short Stories, der bereits 1960 unter dem Titel "Der grüne Komet" bei Goldmann erschien, gilt als Klassiker der deutschen SF-Literatur. Der bibliophile Jubiläumsband kann bei der mce GmbH bestellt werden.

Der Band enthält 49 Kurzgeschichten aus 49 Jahren, umfasst 285 Seiten und kostet 18,00 EUR.
Die Kunsthalle Bremen war nicht nur Schauplatz einer Veranstaltung von "art meets science", sondern zeigt derzeit auch eine große Ausstellung früher Computerkunst unter dem Titel "Ex Machina – Die Sammlungen Franke und weitere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag". Sie läuft noch bis 2. September. Prof. Dr. Herbert W. Franke hat seine weltweit einmaligen Sammlungen eigener und fremder Arbeiten aus dem Bereich Computerkunst, die 50 Jahre dieser neuen Kunstrichtung dokumentieren, vor kurzem der Kunsthalle Bremen übergeben. Hier der Blick in eine der Ausstellungsräume, die dem Werk Frankes gewidmet ist.